Bildverarbeitung für die Industrie und Robotik

27. und 28. September 2016

Referenten: Prof. Dr. Christoph Heckenkamp und Prof. Dr. Thomas Netzsch
Hochschule Darmstadt - Fachbereich Mathematik und Naturwissenschaften
Studiengang Optotechnik und Bildverarbeitung

 

Bildverarbeitung in der industriellen Anwendung ist eine anspruchsvolle Ingenieursdisziplin in der Systemaspekte eine entscheidende Rolle spielen. Industrielle Bildverarbeitungslösungen sind üblicherweise Unikate, wenn auch mit unterschiedlich tiefer Ausprägung. Die sorgfältige Auslegung ist daher von wesentlicher Bedeutung für den Erfolg der Anwendung. Patentlösungen gibt es dafür keine, aber ein bewährtes, zielführendes Vorgehensmodell: die Bildverarbeitungskette.
Im Seminar werden dieses Vorgehensmodell und seine Elemente veranschaulicht, indem die Systemauslegung und die Umsetzung exemplarisch, aber detailliert, am Beispiel von vier praxisnahen Fallstudien erläutert werden. Die Fallstudien haben steigenden Komplexitätsgrad und behandeln die wesentlichen Aspekte von Bildverarbeitungslösungen für die industrielle Praxis, beginnend mit Zuführung, Beleuchtung und Bildaufnahme bis zur Verarbeitung im Rechner mit Klassifizierung und Rückmeldung zum Prozess.
Das Seminar schließt mit einer Übersicht über aktuelle Trends in der industriellen Bildverarbeitung.

 

Prof. Dr. Christoph Heckenkamp, Hochschule Darmstadt, Studiengang Optotechnik und Bildverarbeitung, studierte Physik an der Universität Münster und war anschließend wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fritz-Haber-Institut der Max-Planck-Gesellschaft in Berlin. 1984 promovierte er zum Dr. rer. nat. und war ab 1985 in der Industrie im Firmenverbund von Giesecke & Devrient in München tätig. Seit 1992 ist er Professor an der Hochschule Darmstadt im Studiengang "Optotechnik und Bildverarbeitung" mit den Fachgebieten Industrielle Bildverarbeitung, Farb- und Spektralmesstechnik und Physik.

Prof. Dr. Thomas Netzsch, Hochschule Darmstadt, Studiengang Optotechnik und Bildverarbeitung, studierte Physik an der Universität Heidelberg. Anschließend war er von 1989 bis 2000 Projekt- und Teamleiter bei der BASF AG in Ludwigshafen. 1995 promovierte er mit dem Thema "3D-Particle-Tracking-Velocimetrie" zum Dr. rer. nat. und ist seit 2000 Professor an der Hochschule Darmstadt im Studiengang "Optotechnik und Bildverarbeitung". Seine Fachgebiete sind Industrielle Bildverarbeitung, Mobile Computing, Software-Engineering und Physik.       

 

Detaillierte Informationen zu diesem Seminar finden Sie hier.

Seminarziel

  • Nach dem Seminar sind die Teilnehmer in der Lage eine Bildverarbeitungsaufgabe als Kette ineinandergreifender Teilschritte zu strukturieren. Die Auslegung der einzelnen Teilschritte wurde exemplarisch an praxisnahen Fallstudien erläutert. Aktuelle Trends der industriellen Bildverarbeitung sind bekannt.
  • Im Seminar besteht die Möglichkeit eigene Fragestellungen zu diskutieren.

 

Kosten

1390,00 € zzgl. MwSt. pro Person,
inkl. Tagungsgetränke, Mittagessen und Seminarunterlagen.

Termin und Ort 

27. und 28. September 2016

FRAMOS Office Taufkirchen:
Mehlbeerenstr. 2, 4. OG, 82024 Taufkirchen

Wir bitten Sie, sich bei Interesse so schnell wie möglich, spätestens aber bis 19. September verbindlich für das Seminar anzumelden.

Anmeldung

Ja, ich möchte am folgenden FRAMOS Seminar teilnehmen:
Bildverarbeitung für die Industrie und Robotik

 

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