Von der Bilderfassung zur Bildanzeige: FRAMOS vervollständigt seine Produktpalette mit den erstklassigen OLED-Displays von Sony

Die Integration der kürzlich entwickelten „Super Top Emission“-Technologie von Sony in die topaktuellen OLED-Displays (OLED = organische Leuchtdiode) eröffnet neue Dimensionen hinsichtlich Schnelligkeit, Kontraststärke und präziser Farbdarstellung für Anwendungen im Bereich des Fernsehens, der Mikroskopie und der medizinischen Diagnostik. Als wichtigster und langjähriger Vertriebspartner von Sony erweitert FRAMOS nun sein umfangreiches Programm um Sony OLED-Displays und bietet somit sämtliche Bildverarbeitungskomponenten von Sensoren über Kameras und Zubehör bis hin zu den Displays.

Mit Hilfe von Mikrokavitätsstrukturen ermöglichen die OLEDs der aktuellsten ECX-Reihe von Sony aufgrund der um die Hälfte reduzierten Halbwertsbreite der Wellenlänge eine größere Lichtdurchlässigkeit und höhere Leuchtdichte. Durch die Verwendung der Mikrokavitäten gelingt es, ein breiteres Farbspektrum, weniger Reflexion und eine höhere Dynamik zu erzielen. Mit einer Reaktionszeit von 10 µsec/div sind Sony OLED-Displays tausend Mal schneller als LCDs, sodass keine Bewegungsunschärfe auftritt. Mit einer sehr guten Farbwiedergabe im gesamten Dynamikbereich und einem hohen Kontrast von 5000:1 weisen OLEDs selbst bei geringerer Leuchtdichte einen höheren JND-Index auf (JND = Just Noticeable Difference/Unterschiedsschwelle).

Dr. Ronald Müller von FRAMOS erklärt, welche Anwendungsbereiche von diesen OLED-Displays besonders profitieren: „Die Vorteile sind im wahrsten Sinne des Wortes offensichtlich: Sonys hohe technische Kompetenz in der Entwicklung und Herstellung von OLED-Displays ermöglicht dem Endanwender, den angezeigten Bildern detaillierte Information zu entnehmen und unterstützt ihn somit beim Treffen kritischer Entscheidungen anhand von natürlichen Bildern. Im Fernsehbereich erlaubt diese Technologie eine verbesserte Prüfung der Aufnahmen in der Kameraansicht und im Hauptmonitor. In mikroskopischen Anwendungen und zum Beispiel bei der Hautkrebsdiagnose, Mammographie, Operationsüberwachung und Darstellung von Ultraschallbildern können mit Hilfe der OLED-Displays zuverlässigere Diagnosen gestellt werden.”

Die OLED-Displays sind erhältlich in Formaten von 7,4 bis 24,5 Zoll, mit einer Farbtiefe von 30 Bit, Viertelauflösung bis Full-HD-Auflösung und einer maximalen Leuchtdichte von 350 cd bis 400 cd. Durch eine serielle LVDS-Schnittstelle lassen sich die OLED-Displays problemlos in jedes System integrieren. Der Bildschirm wird über einen I²C-Port gesteuert. Ein spezieller Algorithmus sorgt für eine deutliche Verlängerung der Lebensdauer um bis zu 4 Jahre.

Mit dem kombinierten Know-how für OLED-Displays und auch im Halbleiterbereich bietet Sony nun die ersten ultrakleinen, hochauflösenden OLED-Farbdisplays an. Sowohl die XGA-Ausführung im 0,5 Zoll-Format als auch die hochauflösende 0,7-Zoll-Ausführung liefern einen NTSC-Farbraum von 90% bei einem maximalen Kontrastverhältnis von 10.000:1 und einer minimalen Reaktionszeit von 10 µs oder weniger. Eingesetzt als elektronische Sucher in Digitalkameras, bietet das Display eine natürlichere Farbwiedergabe, feinere Abstufungen und höhere Bewegungsschärfe beim Erfassen von Bildern und sorgt für eine größere audiovisuelle Wirkung beim Betrachten von 3D-Videos mit Hilfe von Datenbrillen. Die OLED-Mikrodisplays werden als Komplettpaket geliefert mit allen erforderlichen A/D-Wandlern, Zeitsteuerungs- und Temperaturkorrekturfunktion. Als eigenständiges Display ist es einfach in der Handhabung und kann platzsparend an einer Schalttafel befestigt werden. Die Tatsache, dass weltweit führende Hersteller aus dem Bereich Broadcasting und Kamera diese Innovation in ihren Produkten einsetzen, ist ein Beweis für das hervorragende Preis-Leistungsverhältnis.

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