Neue Hochgeschwindigkeitskamera eröffnet neue Anwendungen und senkt Kosten

20 Megapixel, 32 Bilder pro Sekunde, 10 Gigabit Ethernet Videoschnittstelle

Die Firma Emergent Vision Technologies ist der weltweit erste Anbieter von Hochgeschwindigkeitskameras mit einer 10 Gigabit Ethernet (10GigE) Videoschnittstelle die in moderner IT-Netzwerken seit Jahren zum Standard geworden ist. Die flexibel einsetzbare Kameraserie besteht nun aus vier Modellen auf Basis von CMOS-Bildsensoren mit Global-Shutter-Technologie und bietet Auflösungen von 2 bis 20 Megapixeln (MP) und Übertragungsraten von 338 bis 32 Bildern pro Sekunde.
Das neue 20MP-Modell mit seinem CMV20000-Sensor von CMOSIS® ist erhältlich als Monochrom- oder Farbvariante und bestens geeignet, um mehrere Kameras mit geringerer Auflösung z.B. in der Qualitätssicherung von Leiterplatten oder von Halbleiter-Panels zu ersetzen oder um sehr große Bereiche wie Montagelinien, Verladestationen oder öffentliche Plätze mit hoher Auflösung in Echtzeit (32 Bilder pro Sekunde) zu erfassen. Hierüber lässt sich spielend über 50% des Bauraums und mehr als 40% der Kosten einsparen im Vergleich zu herkömmlichen Kamerasystemen.

Alle Emergent Vision Kameras sind in zwei verschiedenen Gehäusevarianten, u.a. für besonders platzkritische Anwendungen mit 90° abgewinkelter Sensor-Mount-Anordnung erhältlich und erledigen einen großen Teil der Bildvorverarbeitung direkt auf der Kamera. Sie erfüllen voll den GigE Vision®-Standard und ihr Treiber sowie das umfangreiche SDK sind mit Softwarebibliotheken wie Halcon, Streampix, LabView und vielen anderen kompatibel. Dadurch lassen sie sich ebenso wie klassische GigE-Kameras leicht in bestehende System-Software integrieren, um beispielsweise sehr viele und sehr schnell bewegte Objekte in kurzer Zeit mit hoher Auflösung zu analysieren.
Abgesehen von einer 10GigE-Netzwerkkarte mit Receivern auf Kupfer- oder Glasfaserbasis, kommen Systeme mit (10)GigE-Kameras komplett ohne teure Frame Grabber-Hardware und Spezialkabel aus. Für Systementwickler und –Hersteller reduzieren sich so Entwicklungszeiten, Bauraum und hohe Kosten für die Peripherie.

Emergent Vision Technologies bedient zahlreiche Branchen mit Anwendungen in verschiedensten Bereichen wie z. B. Bewegungsanalyse in Medizin und Sport, Inspektion von Halbleiter-Panels, Flachbildschirmen, Leiterplatten, Nahrungsmitteln, Gleistrassen, Drucksachen und Textilien. Stets geht es darum, mit günstiger Hardware, unter Verwendung industrieübergreifender Standards, Objekte oder Bewegungen schneller und mit größerer Auflösung zu erfassen, um entweder die Präzision und die Geschwindigkeit und damit die Effektivität zu erhöhen, oder um bestimmte Abläufe überhaupt erst analysierbar zu machen.

10GigE als Videoschnittstelle bei Erfüllung des GigE Vision®-Standards bietet gegenüber anderen Schnittstellen deutliche Vorteile hinsichtlich der Kabellänge und der maximalen Datenrate bei Verwendung von nur einem Kabel sowie die Fähigkeit Bilddaten in einem Ethernet-Netzwerk zur Verarbeitung und Speicherung zu verteilen. Weiterhin überzeugt sie durch niedrige Peripheriekosten und die native Unterstützung der Softwaretreiber in allen gängigen Software-Bibliotheken. Diese Vorteile werden in Zukunft noch zunehmen sobald 10GigE in Heimcomputern und -netzwerken Einzug hält.